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Mokka vs. Espresso - was ist besser?

Mokka vs. Espresso - was ist besser?

Haben Sie schon mal einem Streitgespräch zwischen Kaffeeliebhabern aus unterschiedlichen Nationen beigewohnt? Da geht es hoch her! Während viele Deutsche und Italiener auf traditionellen Kaffee oder italienischen Espresso schwören, behaupten Kaffee-Fans aus der Türkei und arabischen Ländern standfest, dass türkischer Mokka leckerer, intensiver und schlichtweg besser schmeckt. Wer hat recht? Wir klären auf.

Wo liegen die Unterschiede?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Davon abgesehen gibt es jedoch einige "technische" Unterschiede zwischen Mokka und Espresso, die nichts mit dem Geschmack zu tun haben, sondern mit der Zubereitung zusammenhängen. Espressobohnen werden generell sehr lange geröstet. Dadurch enthält Espresso weniger Koffein als türkischer Kaffee oder Mokka. Traditioneller türkischer Kaffee wird zudem nicht mit einer Espressomaschine zubereitet, sondern auf die älteste Art und Weise der Kaffeezubereitung: in einer langstieligen Kupfer- und Messingkanne, der sogenannten Ibrik. Zur Verfeinerung reichern Kaffeeliebhaber ihren türkischen Mokka gerne mit Gewürzen wie Nelken, Zimt oder Kardamom an. Dadurch ergibt sich ein sehr feiner, vollmundiger und dunkler Kaffee, der sich deutlich von Espressogetränken unterscheidet. Ein weiterer Unterschied ist die Zugabe von Zucker: Dieser wird bei Espressogetränken oft weggelassen, nicht jedoch bei türkischem Kaffee - hier ist Zucker ein Muss.

Espresso steht für italienisches Lebensgefühl

Natürlich ist die Herkunft ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Espresso und türkischem Kaffee. Während das Espressotrinken erst um das Jahr 1900 in der italienischen Großstadt Mailand erfunden wurde, existiert die türkische Kunst des Kaffeegenießens bereits deutlich länger. Interessant dabei: Türkischer Kaffee müsste eigentlich jemenitscher Kaffee oder äthiopischer Kaffee heißen. Warum? Weil die Mokkabohne zunächst in Äthiopien und später dann in Jemen wuchs, ehe sie in anderen Ländern kultiviert wurde. Der Name Mokka geht übrigens auf die jemenitische Hafenstadt al-Mucha zurück. Von dort aus trat die Mokkabohne vor vielen Jahrhunderten ihren Siegeszug um die Welt an.

Türkischer Kaffee - aller guten Dinge sind ... zwei

Sie kennen bestimmt das Sprichwort "Aller guten Dinge sind drei". Für Mokka gilt: Aller guten Dinge sind zwei. Denn guter Mokka wird nicht ein Mal, sondern zwei Mal aufgekocht. Beim ersten Mal entsteht ein charakteristischer Schaum, der in die Tasse kommt. Nach dem zweiten Mal Aufkochen ist der türkische Kaffee fertig. Er wird in die Tasse gegossen und anschließend getrunken. Im Gegensatz dazu wird Espresso nur ein einziges Mal aufgekocht bzw. in der Espressomaschine unter hohem Druck aufgebrüht. Auch die Verfeinerung mit Gewürzen fällt beim Espressotrinken weg. Kenner trinken das italienische Kultgetränk entweder pur oder mit einer kleinen Menge an Zucker.

Pala Efendi Mokka schmeckt einfach köstlich

Wenn Sie auf der Suche nach mittlerem gerösteten oder starkem türkischen Kaffee sind, ist Pala Efendi Mokka definitiv eine gute Wahl. Dieser beliebte türkische Kaffee eignet sich perfekt zur Bewirtung von Freunden und Gästen. In geselliger Runde getrunken, sorgt Pala Efendis türkischer Kaffee für eine harmonische Stimmung - ideal für interessante Gespräche und Diskussionen. Ob tagsüber oder am Abend - probieren Sie den leckeren türkischen Kaffee von Pala Efendi.
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